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 Ein Jahr nach Fertigstellung.

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Zuerst wurde eine grobe Zeichnung erstellt. Geplant wurde eine Höhle und eine zentrale Kuppel welche in  4 Tunnel mündet.

2 grosse Granitplatten wurden waagrecht in ein Kiesbett verlegt. In einen schwarzen Baukübel wurden ein Vorder- und ein Hintereingang eingeschnitten und mittig auf die Granitplatten positioniert. Der Kübel wurde in der Grösse gewählt, so dass unsere Katzen bequem eintreten und darin stehen können. Vor dem Eingang wurden Jura-Steine aufgebaut und mit angerührtem Estrichbeton verbunden. Nach dem Aushärten des Betons wurden besonders die oben liegenden Steine gründlich auf ihre Haltbarkeit getestet, damit die Katzen später gefahrfrei darauf herumturnen können.

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Die Tunnelwände bestehen aus Beton-Stellriemen. Mit Hilfe einer Wasserwaage und seitlich angehäuftem Estrichbeton wurden diese Stellriemen parallel aufgestellt.

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In einer dicken Schicht Estrichbeton wurde grober Kies zu Tunnelboden festgedrückt. Zwischenräume zwischen den Tunnelwänden und der Höhle wurden mit Steinen und Estrichbeton geschlossen. So können wir die Tunnel von Zeit zu Zeit mit einem Wasserstrahl reinigen.

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 Gleichzeitig wurden Holzäste einbetoniert. (Hier bei einem Tunneleingang)

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Nach dem Aushärten des Estrichbetons verwendeten wir Rankgitter als Tunnelbögen. Mit Metallklemmen wurden sie fixiert.

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Auf dieses grobe Konstrukt wurde ein feinmaschiges Metallgitter aufgesetzt und mit Hilfe von Draht am Rankgitter befestigt. Damit die Tunnel nicht von oben geflutet werden haben wir alle Tunnel mit Teichfolie eingepackt. Mittig auf dem Hügel setzten wir einen roten, japanischen Zwergahorn.  Zum Schluss wurden die Tunneleingänge aus Estrichbeton und Steinen modelliert.

 

Bilder der Eingänge:

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Aus der grossen Kuppel (links) können unsere  Kater in alle 4 Tunnel flanieren.  

Die Länge der Tunnel wurde so angelegt, dass wir alle Stellen per Hand erreichen können.

Frösche, Molche und verschiedene Insekten hielten bereits Einzug auf dem Hügel. 

 

Auch eine Kolonie von selten gewordenen, ungefährlichen Wildbienen nistete sich zwischen den Steinen ein.

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Plato döst in der kleinen Katzenhöhle. 

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Beide Tunneleingänge wurden mit Holz gestützt. 

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Alle Tunnel sind hell und hoch gestaltet.

Im Katzenhügel befand sich ein alter maroder Lorbeerbusch. Durch aufgeschraubte Holzrondellen auf den gekürzten Stämmen entstand der Katzenhochsitz. Die Kater halten sich dort gern und oft auf.

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Den gesamten Katzenhügel haben wir mit Steinen umfasst und bepflanzt. Mit der Zeit werden die Steine von Pflanzen überwuchert und kaum mehr zu sehen sein.

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Den Zaun entlang, hinter dem Katzenhügel, haben wir eine L-förmige Bambussperre 70 cm tief in den Boden eingegraben.

Wir hatten Flusssteine übrig die wir hier verbauen konnten. Da der Boden sehr lehmig ist kann so das Wasser im Wurzelbereich des Bambus besser abfliessen. Schwarzer Bambus wird mit der Zeit einen schönen Hintergrund für unseren Katzenhügel bilden.

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 Zwischen dem Bambus und dem Katzenhügel haben wir eine Sitzbank von 1m50 cm aufgestellt. Plato testete sie sofort auf ihre Gemütlichkeit.

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Um unseren Garten für die Katzen attraktiv zu gestalten haben wir weitere spannende Plätze erstellt. 
Eine kleine Vogeltränke lädt zum Trinken ein. Eine Aussichsplattform in der Gartenecke wird oft aufgesucht weil sich dort des Nachbars Katze gut beobachten lässt.  

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Weitere beliebte Aufenthaltsorte: Das wetterfeste Nagerhaus (Mitte) wird von unseren Katzen gern für eine Siesta besetzt. 

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Vis à vis vom Katzenhügel stellten wir zwischen 2 Haselnusssträucher eine ebenfalls wetterfeste "Katzenlodge" auf.

Gefüllt haben wir die Lodge mit Stroh.

(Die Katzen duften angenehm wenn sie darin geschlafen haben.)

Auch das Dach der Lodge wird gern als Hochsitz benutzt.

 

Damit die Katzen nicht hochklettern, schützen wir unseren Baum durch Metallgürtel aus dem Fachhandel.

 

Über dem Meisenkasten haben wir eine aufgebohrte Kokosnuss aufgehängt, gefüllt mit Hundehaar. In der Brutzeit holen sich viele Vögel gern Hundehaare für den Nestbau.

Wenn die Jungvögel flügge werden müssen unsere Katzen 2-3 Tage im Haus bleiben, bis die Vögel fliegen können. Bisher haben Plato und Faramir zum Glück noch keinen Vogel erlegt. Plato jagt gern Insekten, die er genüsslich verspeist. Faramir mag gern Regenwürmer, die er fröhlich apportiert und manchmal auch frisst. 

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Einen Teil des Katzenhügels haben wir mit einer Steinmauer abgestützt. Auch ein aufgestelltes Insektenhotel wurde rasch besiedelt.

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Im Sommer wie im Winter ist der Katzengarten ein Spielparadies und ein optischer Leckerbissen.

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