Ich bedanke mich bei

EVA-ISABELL + JENS

für diesen wundervollen Bericht mit Bastelanleitung und den herrlichen Bildern mit Pia und Meggie !

Ein etwas anderer Futterautomat:

(Ich hab so was ähnliches aus Holz mal für Hunde gesehen - aber Katzen sind ja genauso schlau... )

es01

In dem Rohr ist auf Höhe des Hebels eine kleine bewegliche Plattform. Noch versucht Pia, durch "angeln" an die Leckerlis zu kommen, die darauf liegen.

 

Das klappt aber nicht. Sie müsste den Hebel herunterdrücken oder -ziehen, damit die Leckerlis herunterfallen, wo man sie dann durch ein Loch herausfischen kann.

 

Innerhalb eines Nachmittags hatte Pia das begriffen und Meggie auch.

 

  

 

Der Baubericht:


Die Holzplatte ist ein Reststück aus dem Baumarkt. Darauf ist ein Blinddeckel geschraubt, der natürlich genau zu dem Rohr passt (Abwasserrohr). In das Rohr muss unten ein Loch zum Rausangeln geschnitten werden - ausgehend vom Rand des Blinddeckels pi -mal Daumen nach oben. Ein bisschen abhängig von der Größe der Katzenpfoten, die reinlangen sollen.



Das Rohr ist so lang, dass die Katzen sich gut daran aufrichten können und ein gutes Stück unter dem Rand ist ein Loch hineingebohrt, durch dass eine dicke Schraube gesteckt wird. Mit einer handvoll Muttern wird zum einen der Hebel festgeklemmt (ein kleines Holzstück mit einem Loch darin, damit man was zum bammeln dran binden kann), aber auch der Hebel am Rohr befestigt. Je nachdem, wie fest man die anzieht, lässt sich der Hebel leicht oder schwerer bewegen.

 

Innen ist ein z.B. Türscharnier angeschraubt (es geht auch irgendeine andere Hülse mit Gewinde) und darauf ein kleiner Teller. Wir haben überlegt, so was aus einem Bierdeckel auszuschneiden, aber dann fiel meinem Freund ein Teil eines kaputten Kratzbaumes in die Hände, die haben ja zum Verbinden auch dickere Pappdeckel in den Säulen und sogar mit Gewinde. Ihr findest bestimmt irgendwas passendes. Wichtig ist, dass es einerseits groß genug ist, damit ein paar Leckerlis drauf liegen können, andererseits klein genug, damit das Teil auch gekippt werden kann. Das wäre mit einem eckigen Hohlkörper leichter anzupassen, aber an den kommt man wohl nicht so schnell und günstig ran. 

 

Die Hebelkonstruktion ist folgende:


es04Lange Schraube, viele Muttern, das Querstück ist ein Türscharnier, also das Teil was normalerweise in ein Türblatt geschraubt wird, damit man die Tür an die Zapfen im Rahmen hängen kann. Unser Teller ist die Mitte einer kaputten Kratzbaumröhre, wo ursprünglich die Schraube durch musste, um eine Plattform oder die nächste Röhre zu befestigen. Wenn ihr so was nicht zu Hand habt, würde ich nach einer großen Unterlegscheibe gucken. Die gibts ja in allen möglichen Varianten mit großen oder kleineren Löchern in der Mitte.

 

Zum friemeln übrigens erst die "Tellerkonstruktion" basteln, die Schraube von innen nach außen durch das Rohr schieben und dann den Hebel festmachen.
Ich hoffe, dieses Foto macht es etwas klarer:

 

Wir haben dann den Schwierigkeitsgrad erhöht.... Das neue Hinderniss muss rausgezogen werden damit das Leckerli fällt..

 

 

Also die Geschichte mit dem Hebel kenn ich ja schon....

 

Wieso klappt das nicht mehr?

 

Da oben hast du doch
was reingeworfen?!!

Mal das neue
Dingens angucken...

Und was soll ich nun
damit machen???

 Fazit: Pia ist auf dem richtigen Weg, hat den Dreh aber noch nicht ganz raus.

 Weiteres Denkspiel:

 Ein Brett mit Löchern drin, darüber bewegliche Scheiben, die die Katzis wegdrehen müssen, um an Leckerlis in den Löchern zu kommen.

 

Interesse ist sofort da - wie immer, wenn´s um Leckerlis geht:

 

 

Pia arbeitet lieber mit den Pfoten

 

Meggie mit der Schnute

 

Beides ist erfolgreich.  Den Schwierigkeitsgrad kann man variierten, indem man die Schrauben mehr oder weniger anzieht und damit die Scheiben leichter oder schwerer zu bewegen sind. 

 Ansonsten haben meine beiden noch einen Schuhkarton mit Löchern, durch die sie nach Leckerlis angeln können.

 

...oder etwas Schönes liegt auf einem Tuch, das unter einem Wäschekorb hervorragt. Der Korb ist mit einem Stein beschwert, damit die Katzen ihn nicht einfach wegschieben, sondern wirklich an dem Tuch ziehen müssen. 

 

 

 

Auch beliebt ist:

 

eine leere Fondor-Dose, die zwischen zwei Stuhlbeinen aufgehängt wurde.