ANITA

Dieses Fummelbrett entstand auf die Schnelle – Arbeitsaufwand etwa 15 Minuten –, damit es zwei urlaubsbetreuten Katzen allein in ihrer Wohnung  nicht zu langweilig würde.

 Verwendet wurden:

1 Pressemappe aus Pappe, ersatzweise eine einfache Pappe etwa DIN A3
1 leere Küchenpapierrolle
1 kleinere Pappschachtel
4 Filmdosen, die Öffnung sollte so klein sein, dass nur durch Angeln mit der Pfote an die Leckerlis heranzukommen ist .
1 Verkaufsdisplay aus Karton mit Plastikeinsatz für Klebestifte, Lippenstifte oder andere kleinteinige Artikel Paketklebeband

 

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In die Visitenkartenhalterung der Pressemappe wird eine Öffnung geschnitten, in die die Papprolle geschoben werden kann. Ob man sie mit Klebeband fixiert oder nicht, ist Geschmackssache. Wird sie nicht fixiert, ziehen die Katzen sie aus ihrer Halterung heraus, aber auch das macht ihnen Spaß. In die Pappschachtel wird eine Eingriffsöffnung geschnitten, groß genug, um mit der Pfote darin herumzuangeln und die Leckerlis zu sehen, klein genug, dass der Einsatz des Mäulchens nicht zum Erfolg führt. Die Filmdosen werden mit Klebeband zu einem Block zusammengefasst, die Öffnung/en dazwischen mit Küchenpapier verstopft, damit herausgeangelte Leckerlis nicht zwischen die Dosen fallen können.

 Das Verkaufsdisplay kann mit Klebeband so stabilisiert werden, dass die Katzen den Plastikeinsatz nicht herausziehen können, muss aber nicht. Alle Teile auf die Pappe kleben, das Ganze mit einem Stuhlbein oder ähnlichem am Boden fixieren, Leckerlis einfüllen und den Katzen beim Fummeln zusehen. Das Ganze ist, wenn nicht gerade halbstarke Rabauken ans Werk gehen, erstaunlich langlebig und stabil.

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Benutzt wird das Brett von Tinka und Pünktchen, zwei etwa vier bis fünf Jahre alten Wurfschwestern, reinen Wohnungskatzen.

Tinka bevorzugt die "Brechstange", sprich: Sie zwängt ihr Mäulchen in jede Öffnung, soweit irgend möglich, und fischt die Leckerli auf diese Weise heraus. Alles, was in der Pappschachtel und mittig im Verkaufsdisplay liegt, fällt ihr zu. Ihre Schwester Pünktchen hingegen ist auf die Feinarbeit mit angelnder Pfote spezialisiert. Nur sie schafft es, die Leckerli aus den Filmdosen sowie aus den Eckfeldern des Displays herauszupulen.

Die leere Küchenpapierrolle wird von beiden ausgeräumt: Tinka schubst und schiebt, bis die Leckerlis herauskullern, Pünktchen angelt ihren Anteil mit der Pfote aus der Rolle.

 


ELA

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Schmusi

 

 

Wesley
 

 

 

und
Samuel
üben ihre Pfoten-
fertigkeiten

 

   

 CLAUDIA

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Ich hab am 01.08.2008 meinen Paul einschläfern lassen müssen und seit dem habe ich das Gefühl Luise langweilt sich etwas und ist viel alleine. Vor allem wenn ich arbeiten bin muss ich ja zusehen wie ich sie beschäftigt bekomme. Und da kam diese Idee wie gerufen. Bin total begeistert von der Idee und so bin ich hingegangen und habe angefangen zu basteln.
Und ich muss sagen es hat super geklappt vor allem hat sie es sofort angenommen.

 

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 JUTTA

 

Gleich am nächsten Tag, nachdem ich Deine Seiten entdeckt habe, habe ich mich ans KFB bauen gemacht. So ziemlich alles was mir in die Finger kam, konnte ich brauchen. Als Unterlage habe ich übrigens eine Abdeckung von einem Kühlschrank genommen.Die hatte ich noch auf dem Dachboden stehen und finde sie sehr geeignet. Festgeklebt habe ich die Sachen mit Heißkleber. Dann kann man bei Bedarf die Spielstationen wieder abmachen und evt. neue hinkleben. Hält bis jetzt ganz gut.

 

 
 

 

Mein kleiner Liebling ist ein kastrierter 

Kater namens O'Malley.
(Heilige Birma, 11 Monate,Wohnungskatze)

 

O'Malley hat eine ganze Weile gebraucht, bis er sich für das KFB interessiert hat und auch jetzt ist er noch nicht  sehr ausdauernd und gibt schnell auf. Aber wir bleiben dran.

 

Mir hat das Bauen des KFB's sehr viel Spaß gemacht und ich brenne schon darauf das Nächste zu entwerfen.

 

 

Halbbruder Humphry gehört meiner erwachsenen Tochter und kommt mindestens einmal in der Woche zum Spielen und Toben.


Humphry ist viel überlegter und geduldiger an die Sache gegangen. Vor allem bei dem Eierkarton hat er sehr große Beute gemacht.

Er öffnet seine Pfote, grapscht sich ein Stückchen, schließt die Pfote und befördert das Leckerli direkt aus der Pfote in sein Mäulchen. Ich war schwer beeindruckt. Humphry ist aber auch der „Verfressenere“ von den Zweien.

 


 JEANNINE

Olli fummelt begeistert.
 

 
 

Früher wurden die Trofu-Leckereien in der Wohnung verteilt, aber dieses ist eindeutig besser.
Bis auf den Eierkarton, hat er das einfache erste Brett schnell kapiert (hätte ich nicht gedacht *schmunzel* )

 

Demnächst werde ich eine Steigerung basteln, hier gibt es ja immer tolle Anregungen und  eine Wühlkiste wird es ebenfalls geben.